Kunsttherapie als Chance.

Kunst hilft heilen, darüber sind sich Kliniken und Krankenkassen international einig. Die wissenschaftliche Kunsttherapie entwickelte sich aus den bildenden und darstellenden Künsten und basiert auf psychologischen sowie anthropologischen Grundlagen. Von den therapeutisch-pädagogischen Verfahren der Kunsttherapie profitieren Menschen aller Altersgruppen und sozialer Schichten. Einsatzgebiete sind unter anderem Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie, heiltherapeutisch-pädagogische Institutionen, Rehabilitations-einrichtungen, Altenpflege, Schulen, Kulturzentren, Galerien oder im Theater, wie auch Hilfseinrichtungen in sozialen Brennpunkten oder im Strafvollzug. Zunehmend entdeckt die freie Wirtschaft das gesundheitsfördernde und kreative Potenzial der Kunsttherapie.

Kreativität und soziale Verantwortung.

Die Kunsttherapie fördert die Entfaltung der Schöpferkraft und reflektiert den Menschen in seiner Umwelt. Sie gibt sozial Benachteiligten Halt, zeigt Wege zur Krankheitsbewältigung oder Rehabilitation auf und fördert Menschen mit Lerndefiziten. Zugleich schaffen Kunsttherapeut/inn/en in der Gesellschaft Raum für neue Ausdrucksmöglichkeiten und fördern die Entwicklung der Persönlichkeit. An der Hochschule Ottersberg steht die künstlerisch-praktische und künstlerisch-wissenschaftliche Lehre im Mittelpunkt. Sie ist weltweit die älteste Ausbildungsstätte für Kunsttherapie auf Hochschulniveau. Das Ergebnis lässt sich sehen: Kunst für und mit Menschen, soziales Engagement als Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung.

Qualität und Individualität.

Das Leben in naturnaher Umgebung, Arbeiten in großzügigen Ateliers und die sehr persönliche und kompetente Betreuung durch Professor/inn/en und Dozent/inn/en bieten ideale Voraussetzungen für ein ungestörtes intensives Studium. Zur Ausbildung gehört das Erlernen von Mal- und Zeichentechniken, Modellieren, Holz- und Metallbearbeitung, Steinbildhauerei, Installation, Fotografie, Druck, neue Medien, Performance – wie auch medizinisches, psychologisches, pädagogisches und soziologisches Fachwissen. Angesehene Wissenschaftler aus Forschung und Lehre, sowie erfahrene Künstler sorgen für eine qualitativ hohe Ausbildung, die die Grundlage für eine anspruchsvolle berufliche Tätigkeit als Kunsttherapeut/in ist.

Menschlichkeit als Basis des Erfolgs.

Mit ihrer ganzheitlichen Auffassung des schöpferischen Menschen sieht die Fachhochschule Ottersberg anthroposophische Konzepte als besonders geeignet an, künstlerisches Handeln zum Nutzen des Menschen einzusetzen. Sie ist das kreative Zuhause für künstlerisch orientierte Studiengänge mit sozialem Anspruch. Dabei arbeiten Professor/inn/en, Dozent/inn/en und Studierende eng mit klinischen und soziokulturellen Einrichtungen zusammen. Die Fachhochschule Ottersberg ist eine Heimstatt für „Querdenker“ mit gesellschaftlicher Verantwortung.

Das Studium

Studienbeginn: Winter, Sommer, Herbst – 30. April 2012
Studiendauer: 12 Trimester (4 Jahre) Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)

Zugangsvoraussetzung:

Ein etwa 6-monatiges Praktikum im sozialen Bereich. Die Fachhochschule erkennt die Ergebnisse informellen Lernens an, die Sie in informellen und nichtformalen Bildungs- und Lebenszusammenhängen erreicht haben (z.B. berufliche Tätigkeiten, ehrenamtliche Arbeit, Familienarbeit etc.). Sprechen Sie uns bitte an.

Studiengebühren:

Die Studiengebühren betragen 255,00 Euro pro Monat. Hinzu kommt die monatliche Gebühr für das VBN-Ticket von 20,40 Euro sowie einmalige Gebühren für Aufnahme, Prüfung etc. Mehr dazu unter fh-ottersberg.de

Studieninhalte:

Den Kernbereich des Lehrangebotes bilden die künstlerisch-praktischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Lehrveranstaltungen mit den zugehörigen fachdidaktischen Inhalten. Informationen zum Curriculum